12.03.2020

Richtfest Einsatztrainingszentrum

  • Jörg Schmidt
  • 30. Juli 2020

Im September 2019 erfolgte die Grundsteinlegung für die Errichtung des Einsatztrainingszentrums auf dem Gelände der Direktion 4 an der Gallwitzallee.

Nach nur 10 Monaten Bauzeit konnte bereits jetzt Richtfest für das knapp 4000 Quadratmeter große Gebäude gefeiert werden. Bereits in einem Jahr soll das moderne Einsatz-Trainingszentrum mit multifunktionalen Bereichen und Einrichtungen in Betrieb gehen.

Die Anlage ermöglicht der Berliner Polizei ein breit gefächertes und zeitgemäßes Training in einem Gebäude und den angegliederten Außentrainingsbereichen. Durch die kompakte Konfiguration werden effektive Trainingsabläufe und Szenarien unterstützt. Das äußerst komplexe Gebäude beinhaltet eine hochmoderne Raumschießanlage, mehrere Laserschießräume, einen Multifunktionsraum, mehrere Lehrsaäle, Sport- und Trainingsräume und diversen Sondertrainingsbereichen wie bspw. ein Übetreppenhaus, flexible Trainingswohnungen, Dach-Übeflächen und Übe-Kellerräume.

Die haustechnische Komplexität ist vergleichbar mit einem hochinstallierten Laborgebäude. Die Raumluftbedingungen in der Raumschießanlage wurden mithilfe einer Strömungssimulation analysiert und optimiert.

Der Energieverbrauch und der CO2-Austoß wurde gegenüber dem Referenzobjekt um die Hälfte reduziert.

12.03.2020

Wettbewerb Neubau des Polizeizentrums Neubrandenburg

  • Loges
  • 12. März 2020

Der Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern plant in Neubrandenburg den Neubau eines Polizeizentrums und hatte zur Entwurfsfindung einen Architektenwettbewerb ausgelobt.

Neben sieben anderen Büros wurde unser Büro zur Teilnahme am beschränkten Wettbewerb eingeladen. Eine wesentliche Zielsetzung des Planungswettbewerbs war das nachhaltige Bauen nach BNB gemäß den SNAP-Empfehlungen des Bundes.

Den städtebaulichen Ansatz unseres Entwurfs bildet eine Duplex-Ringstruktur aus zwei kompakten, in sich verschränkten und proportionierten Blöcken mit Innenhöfen. Die Ringform lässt viele Möglichkeiten der internen Organisation, ein große Variabilität für die einzelnen Abteilungen zu und kann zudem hochflexibel auf zukünftige räumliche Änderungen und Veränderungen der Institution reagieren. Die einzelnen Funktionsbereiche werden in dem relativ flachen und flächigem Baukörper so angeordnet, dass die Anforderungen an erdgeschossige Zugänge, rasche Anbindungen und separierte Bereiche ablaufeffizient sind. Das Gebäude wurde in Holz-Beton Hybridbauweise konzipiert. Durch die Ausgewogenheit der Verglasungsanteile und deren Positionierung in der Fassade werden ein hoher visueller Komfort in den Arbeitsräumen unterstützt und gleichzeitig die solaren Einträge im Sommer begrenzt.

Das Preisgericht hat am 5. März getagt und unseren Entwurf mit einer Anerkennung prämiert.

Wir gratulieren huber staudt architekten bda zum 1. Preis und wünschen dem Vorhaben besten Erfolg bei der Realisierung.